Recruiting Assessment als finales Gutachten der Bewerberauswahl

Dr. Peter Euringer

Recruiting Assessments zur Vermeidung von Fehlbesetzungen im Management

Fehlbesetzungen im Management sind teuer – Ablöse und Wiederbeschaffungskosten, aber auch aufgrund des Verlusts an Produktivität, Geschwindigkeit sowie der sozio-emotionalen Kosten im Kollegen-/Mitarbeiterbereich.

Ein Recruiting Assessment als letzten Schritt des Personalauswahlprozesses unterstützt, das Risiko einer Fehlbesetzung zu reduzieren.

Die zentrale Herausforderung des Auswahlprozesses ist es, jenseits subjektiv-selektiver Beobachtung bestmöglich den Charakter einer Persönlichkeit sowie das Matching auf die Organisation zu bestimmen. Warum den Charakter? Wirkungsvolle Führung bedeutet die Entwicklung von Hebelkraft. Deren Ausmaß ist entscheidend von der Persönlichkeit, d.h. dem Charakter eines Managers abhängig.

Für das Erfassen und Verstehen eines Charakters und das Erkennen der Kompetenzen ist es notwendig, eine Persönlichkeit aus einer Vielzahl von Perspektiven und Umfeldern zu betrachten.
Die Anwendung einer multidimensionalen Methodik und die adäquate Zusammenführung der Einzelerkenntnisse zu einem runden, in sich geschlossenen Gesamtbild ist eine herausfordernde Aufgabe und von der Erfahrung und Qualität des bewertenden Beraters abhängig.

Dabei sind die kulturellen Werte der Organisation für die Beurteilung ebenfalls zu berücksichtigen:

Denn die Leistungsfähigkeit und der Erfolg einer Persönlichkeit in einer Organisation hängen von komplexen systemischen Zusammenhängen basierend im Wesentlichen auf den in der Organisation gelebten kulturellen Werte ab: Hierin begründen sich Chancen und Risiken einer Persönlichkeit hinsichtlich Leistungsfähigkeit, persönlicher Erfüllung und Karriereentwicklung.

Unsere Methodik ist darauf ausgerichtet, so viele Facetten einer Person als möglich zu beleuchten und zu analysieren. Sie basiert auf einer wissenschaftlich fundierten Methode, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Verhaltensforschung der Harvard Business School und später im Dialog mit Professor Jim Collins von der Stanford University und wurde von uns im Bereich „Kultur“ und „Leadership“ für Top-Positionen nachhaltig weiterentwickelt.

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